Viel erreicht - und doch bleibt noch viel zu tun
Über 100 Tage im Amt – Zeit für eine erste Bilanz

Alexander Schulze, der Bürgermeister von Greiz, freut sich über das, was er in seiner bisherigen Amtszeit schon erreicht hat. Gleichzeitig hat er noch viel vor, um das Leben in Greiz für die Bürger noch attraktiver zu gestalten.
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  • Alexander Schulze, der Bürgermeister von Greiz, freut sich über das, was er in seiner bisherigen Amtszeit schon erreicht hat. Gleichzeitig hat er noch viel vor, um das Leben in Greiz für die Bürger noch attraktiver zu gestalten.
  • Foto: Christian Freund
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Der parteilose Greizer Bürgermeister Alexander Schulze stellte sich im Interview den Fragen von Christian Freund. Das Gespräch wurde am Mittwoch, 31. Oktober, in der Sonderveröffentlichung "Starke Partner in der Region Greiz / Zeulenroda-Triebes" im Allgemeinen Anzeiger in der entsprechenden Region veröffentlicht.

Herr Schulze, Ihr überragender Wahlsieg ist bei den Bürgern mit hohen Erwartungen verbunden. Was konnten Sie zurückblickend auf über 100 Tage im Amt bereits bewegen?
Ich kann Ihnen heute über eine Entscheidung berichten, die für Greiz außerordentlich erfreulich ist. Der Gemeinderat von Neumühle hat einstimmig beschlossen, dass sich der Ort in unsere Stadt Greiz eingliedern wird. Der Entscheidung gingen eine Bürgerversammlung sowie meinerseits vorherige Beratungen mit der Neumühler Bürgermeisterin Pedra Hofmeister sowie Gespräche mit dem Land Thüringen voraus.
Im Wahlkampf habe ich mich für ein neues Miteinander und für mehr Transparenz ausgesprochen. Das wird jetzt im Rathaus umgesetzt, in dem es eine wöchentliche Amtsleiterberatung gibt. Ebenso liegt mir eine gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaft am Herzen, und ich habe diesbezüglich bereits mit mehreren Unternehmen Gespräche führen können.
Große Resonanz fanden die neu eingeführten Bürgersprechstunden.
Der erste Babyempfang wird noch in diesem Jahr stattfinden. Und in Sachen Flutkanal wird es am 8. November eine Informationsveranstaltung in der Vogtlandhalle geben.

Sie hatten während des Wahlkampfes versprochen, besonderes Augenmerk auf Ordnung und Sauberkeit zu legen. Wie ist der gegenwärtige Stand?
Gemeinsame Streifen von Ordnungsamt und Polizei sollen künftig für mehr Ordnung und Sicherheit in unserer Stadt sorgen, dafür wurde bereits eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.
Mich beunruhigt gegenwärtig die Zunahme der Graffiti-Schmierereien.
Grundstückseigentümer und Anwohner bitte ich mitzuhelfen, vor ihren Häusern für Sauberkeit zu sorgen. Im kommenden Jahr ist ein gemeinsamer Frühjahrsputz geplant. Ich danke allen, die während des trockenen und heißen Sommers geholfen haben, den städtischen Bäumen Wasser zu geben.

Funktioniert die Zusammenarbeit mit den Ortsteilräten?
Bis auf Moschwitz und Obergrochlitz konnte ich mit allen Ortsteilräten ins Gespräch kommen. Das war sehr aufschlussreich und bürgernah. Darauf lege ich auch großen Wert. Natürlich werde ich mich demnächst auch mit den beiden verbliebenen Ortsteilräten über bestehende Probleme austauschen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Ortsteilräte für die Bürger und die Vereine wichtige Ansprechpartner sind.

Welche Baumaßnahmen stehen künftig an?
Die leidige Baumaßnahme Salzweg soll noch in diesem Jahr weitergeführt werden. Im kommenden Jahr wird die Rathaussanierung starten. Außerdem planen wir eine Bestandsaufnahme, unter anderem auch in den städtischen Kindergärten.

Leider verschandeln noch einige Schrottimmobilien das Stadtbild...
Ich werde mich weiterhin in enger Zusammenarbeit mit dem Landratsamt dafür engagieren, dass die Schrottimmobilien aus dem Stadtbild verschwinden.
Ich bin froh darüber, dass die maroden Gebäude, wie der ehemalige „Thüringer Hof“ und das Gebäude Bahnhofstraße 2, noch bis Dezember abgerissen werden sollen.

Was hat Ihnen bisher Freude bereitet?
Es ist mir sehr wichtig, mit den Bürgern ins persönliche Gespräch zu kommen. Seit meiner Amtsübernahme konnte ich etwa 190 Termine wahrnehmen und mir somit ein Bild über die Lage machen.
Besondere Erlebnisse waren bisher mein persönlicher Auftritt als Bürgermeister beim mdr-Sommernachtsball, die Rede anlässlich der Saisoneröffnung der Vogtland Philharmonie, die Gespräche mit Jugendlichen beim Theaterherbst oder das Treffen mit dem Seniorenbeirat.
Natürlich gibt es auch konfliktreiche Themen, wie zum Beispiel die Ansiedlung einer Hühnerfarm in Greiz-Schönfeld.

Interview: Christian Freund

Alexander Schulze, der Bürgermeister von Greiz, freut sich über das, was er in seiner bisherigen Amtszeit schon erreicht hat. Gleichzeitig hat er noch viel vor, um das Leben in Greiz für die Bürger noch attraktiver zu gestalten.
Greiz ist eine wunderschöne Stadt. Das wird aus der „Vogelperspektive“ noch einmal besonders deutlich. Der neue Bürgermeister, Alexander Schulze, will die Stadt nun auch wirtschaftlich voranbringen und setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Region.
Autor:

Daniel Dreckmann aus Zeulenroda-Triebes

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