Garten im Herbst
Es gibt viel zu tun – und noch mehr zu genießen

Im Herbst sollte nicht nur der Rasen auf die Strapazen des kommenden Winters vorbereitet werden. Beete wollen noch umgegraben und neue Sträucher schon gepflanzt werden.
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  • Im Herbst sollte nicht nur der Rasen auf die Strapazen des kommenden Winters vorbereitet werden. Beete wollen noch umgegraben und neue Sträucher schon gepflanzt werden.
  • Foto: Neudorff/txn
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Tipps und Vorschläge für Garten und Balkon von Susann Knarr

„In einigen Gärten, wie zum Beispiel in meinem, stehen derzeit noch die letzten Ernten an“, erzählt Susann Knarr, zweite Vorsitzende des Verbandes der Gartenfreunde Zeulenroda e.V. und erste Vorstzende des Kleingartenvereins Am Stausee Zeulenroda e.V. „Bei mir sind es noch einige Kartoffeln und Möhren, die darauf warten, geerntet zu werden.“

Allgemein wartet viel Arbeit auf die Gärtner in den kommenden Herbsttagen: Es ist eine gute Zeit, um Flächen umzugraben und zu düngen. Dazu eignet sich Dünger aus dem Fachhandel oder: „Mist, ich nehme Pferdemist, den ich mir organisiere“, sagt Susann Knarr.

Außerdem sollte man in den kommenden Wochen Blumen, Stauden und das Laub von Bäumen entfernen – einfach alles, was nicht  ansehnlich und nicht mehrjährig ist.

Gleichzeitig ist der Herbst in vielerlei Hinsicht auch eine wichtige Zeit, um vorauszublicken. Denn jetzt ist der beste Zeitpunkt,  Frühjahrsblüher wie Tulpen- und Narzissenzwiebeln  zu stecken.

Und – auch wenn das für Laien widersprüchlich klingen mag – der Herbst ist  die beste Zeit, um neue Sträucher und Obstbäume zu pflanzen. So haben die Pflanzen  mehr Zeit, um Wurzeln zu bilden und können im Frühjahr besser und schneller  austreiben.

Ein anderes großes Thema im Herbst ist das Beschneiden von Obstbäumen, zu dem auch Susann Knarr jetzt rät. Wer sich dabei unsicher ist, sollte einen Fachmann seines Vertrauens um Rat bitten – entweder bei  Gartenvereinen oder im Fachhandel  in der Region.

In den nächsten Wochen sollten auch schon die ersten Wintervorbereitungen getroffen werden. So sollte man unter anderem die Rosen im Garten anhäufen und Kübelpflanzen geschützt stellen. Rasenflächen sollte man jetzt  den letzten Schnitt verpassen, ordentlich düngen und dann ruhen lassen.

„Das Allerwichtigste  aber ist:  Genießen Sie von jetzt an jeden verbleibenden Sonnenstrahl“, betont Susann Knarr. „Es gibt wirklich kaum etwas Schöneres, als sich in Ruhe das bunte Herbstlaub anzuschauen, eine Tasse Tee zu trinken und mit einem guten Buch in der Herbstsonne zu sitzen.“

Einem ruhigen Augenblick sollte man im Herbst auch darauf verwenden, sich zu überlegen, was man im nächsten Jahr  in seinem Garten anbauen möchte: Bohnen, Erbsen, Kartoffeln – was passt am besten  wohin. „Wer es wissenschaftlich angeht, hält sich dabei an Fruchtfolgen“, sagt Susann Knarr. Dann lächelt sie. „Oder man pflanzt einfach wie man Lust hat – und schaut, was  herauskommt.“

Was aber, wenn man nicht das Glück eines eigenen Gartens hat? „Wenn man eine Terrasse hat,  muss man im Herbst genau so  empfindliche Pflanzen abdecken oder ins Haus holen“, sagt Susann Knarr. „Und wer einen Balkon sein Eigen nennt, der muss in diesen Tagen auch empfindliche Pflanzen wir Geranien reinholen. Aber er kann sich seine Blumenkästen in den nächsten Wochen mit Tannengrün und winterfesten Pflanzen wie Heidekraut verschönern.“

Das Wichtigste aber ist wie gesagt: Genießen Sie die letzten warmen  Sonnenstrahlen so gut Sie nur können.

Daniel Dreckmann

Im Herbst sollte nicht nur der Rasen auf die Strapazen des kommenden Winters vorbereitet werden. Beete wollen noch umgegraben und neue Sträucher schon gepflanzt werden.
Wer sich beim Baumbeschnitt oder anderen Gartenarbeiten nicht sicher ist, sollte einen Fachmann fragen.
Autor:

Daniel Dreckmann aus Zeulenroda-Triebes

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