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1. FC Greiz will Neuanfang in der Kreisoberliga

Wo: Tempelwaldsportplatz, Greiz auf Karte anzeigen
Szene aus der Begegnung des 1. FC Greiz mit dem FC Motor Zeulenroda am 15. April auf dem Tempelwald. Das Derby wird es in der kommenden Saison nicht geben: Zeulenroda bleibt in der Landesklasse, während Greiz in der Kreisoberliga spielt.
Szene aus der Begegnung des 1. FC Greiz mit dem FC Motor Zeulenroda am 15. April auf dem Tempelwald. Das Derby wird es in der kommenden Saison nicht geben: Zeulenroda bleibt in der Landesklasse, während Greiz in der Kreisoberliga spielt.
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Der 1. FC Greiz spielt in der kommenden Saison in der Kreisoberliga. Ein "Geschenk" des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) zum Verbleib in der Landesklasse lehnen die Greizer ab.

Sportlich hätte der Traditionsverein den Klassenerhalt ja geschafft, aber durch einen umstrittenen Punktabzug wegen zu wenig Schiedsrichtern aus Greiz erfolgte der Zwangsabstieg in die Kreisoberliga. Durch den unerwarteten Rückzug von Rositz aus der Landesklasse bot der TVF den Tempelwäldlern an, nun doch noch in dieser verbleiben können. Doch der Verein hat sich am Mittwochabend dagegen entschieden.

„Der Punkteklau des TFV in Zusammenhang mit der Abstiegsregelung hat sehr viel Missstimmung bei uns verbreitet. Dieses 'Geschenk', was uns jetzt offeriert wurde, können und wollen wir nicht annehmen. Wir lassen uns nicht kaufen. Da spielen sicher viele emotionale Dinge rein, die mit hochkochen“, so der Vereinspräsident Frank Brettfeld am Donnerstag.

„Wir wünschen uns ein Nachdenken beim Verband. Über den Eingriff in den Abstiegskampf mit dem Punkteklau sollte man einmal in Erfurt nachdenken. Was spricht gegen eine feste Anzahl an Absteigern und eine Verteilung der Aufsteiger nach regionalen Gesichtspunkten?“, richtet Brettfeld seinen Appell an den Thüringer Fußball-Verband.

Ein weiterer Grund für die Entscheidung gegen die Landesklasse war die Kürze der Frist: „Innerhalb der kurzen Zeit war eine Teambildung für die Landesklasse, die in unseren Gedanken keine Rolle mehr gespielt hat, einfach nicht zu pushen. Wir haben gestern den ganzen Tag versucht in Erfurt jemanden zu erreichen, um eine längere Frist zu haben. Das war leider unmöglich", so der Vereinschef. Geplant sei jetzt ein Neuanfang mit jungen Leuten, die aus dem A-Junioren-Bereich nachrücken: "Sicher braucht dies für die Entwicklung im Männerbereich noch etwas Zeit. Aber wir werden diesen Weg gehen. Es ist viel Frust bei der Sache dabei. Sportlich wollen wir uns natürlich nicht freiwillig in niedrigere Klassen herabstufen lassen! Aufgrund der Kürze der Zeit hatten wir aber einfach keine andere Chance.“

Szene aus der Begegnung des 1. FC Greiz mit dem FC Motor Zeulenroda am 15. April auf dem Tempelwald. Das Derby wird es in der kommenden Saison nicht geben: Zeulenroda bleibt in der Landesklasse, während Greiz in der Kreisoberliga spielt.
FC-Präsident Frank Brettfeld
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