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Abenteuerliche Rückreise

Robert Förstemann
Robert Förstemann (Foto: Foto Collin Cogdill USA)
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Am Mittwoch beendete die deutsche Olympiaauswahl ihr Trainingscamp in Colorado Springs. Robert Förstemann hat seine Trainingsziele erreicht und mit der Verbesserung seines deutschen Rekordes auf der 200m-Distanz ein deutliches Zeichen gesetzt. Die Nachricht über den Vorschlag des BDR zu seiner nachträglichen Nominierung überraschte ihn regelrecht im Schlaf. Zu diesem Zeitpunkt loderten auch schon die Flammen rings um Colorado Springs.

Zeitgleich mit der Evakuierung von über 30.000 Menschen aus der Stadt machten sich am Mittwoch die Sportler, Trainer und Betreuer rechtzeitig auf den Weg zum Flughafen nach Denver. Die Stadt befand sich im Ausnahmezustand, Handys durften nur noch zum Absenden von Notrufen eingeschaltet werden.
"Das ist alles ganz furchtbar was ich dort gesehen habe. Auch Mitarbeiter vom US-Olympiastützpunkt
haben alles verloren" so Robert später am Telefon.

Das nächste Signal aus Denver kam erst nach weiteren 9 Stunden. Dort saß inzwischen die Mannschaft fest. Die Bremsen des Flugzeugs waren defekt, mussten gewechselt und zum Teil deaktiviert werden. Mit 5 Stunden Verspätung landeten dann alle wohlbehalten am Donnerstagabend in Frankfurt.

Von hier ging es gleich nach Mainz zur Olympia-Einkleidung, die ansich tagsüber geplant war.

Genau zum EM 2:0 Tor für Italien saß Robert schon wieder im Flieger nach Berlin. Auch hier ging der Start schief. Beim Schleppen auf die Rollbahn riß die Abschleppstange, die Passagier kamen mit einem
kleinen Schreck davon. Mitternacht war dann Robert endlich zu Hause, heute mußte er nur noch die Reste seines Reisegepäcks einzusammeln.

Wir drücken nun alle ganz fest die Daumen für eine erfolgreiche Olympianominierung des DOSB am 04. Juli!

Robert Förstemann
Blick aus dem Hotel
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