Aumaer Judoka zum Heimkampf auf neuer Tatami
Alyssa Wildoer und Samantha Pachali werden Beste Kämpferinnen

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Recht zufrieden gab sich der Vorsitzende des „Judosportverein Auma 1992 e.V.“ nach seiner Veranstaltung am zurückliegenden Wochenende auf heimischer Tatami. Dort galt es wieder die Sieger zum mittlerweile zur Tradition gewordenen „Sparkassenpokal“ zu küren. Doch vorab galt es am frühen Samstagmorgen andere zu ehren, die, welche sich bei der Beschaffung und Organisation des wichtigsten Trainingsgerätes eines Judokas starkmachten – einer neuen Judomatte.
„Nach weit über 20 Jahren war es an der Zeit sich nach etwas Neuem umzusehen“, berichtete der Vereinsvorsteher Bernd Geiß vor Beginn Turniers. Einen besonderen Dank richtete er dabei an den Kreissportbund Greiz, vertreten durch Wieland Ressel, die Vertreterin der Sparkasse Gera-Greiz, Ines Schauerhammer und Anja Sedlmayer (Sedlmayer Metallbearbeitung), welche seit vielen Jahren Unterstützer unserer Arbeit sind. Ohne die finanzielle Hilfe dieser und einiger weiterer Partner wäre eine so immense Investition nicht möglich gewesen, ohne sich zu übernehmen, so Geiß und eröffnete im Anschluss vor nahezu 220 Kämpfern den Wettkampf in sechs Altersklassen.
Diesen begannen die jüngsten Kämpfer in der Klasse der unter achtjährigen mit vier Aumaer Vertretern. Collin Wittmann aus Göhren und die Aumaerin Pia Heinze belegten am Ende des Tages dritte Plätze. Collin konnte einen Sieg verbuchen. Tabea Regener absolvierte ihren ersten Wettkampf. Bis 40 Kilogramm war sie ohne Gegner und somit erste, konnte jedoch in einem „Freundschaftskampf“ gegen zwei Jungs schon einmal einiges an Erfahrung sammeln und achtbar schlagen. Eric Weber gewann all seine Kämpfe durch sehenswerte Würfe und Haltetechniken, sodass er zurecht Gold errang. Voller Euphorie trat er bei den unter zehnjährigen nochmals an. Erreichte hier zwei starke Siege, jedoch auch Niederlagen. Bronze und ein großes Lob für seinen gezeigten Willen. Dritte Plätze erlangten in gleicher Altersklasse Ruwen Rößler und Ben Teichfuß. Mit einer Silbermedaille konnten sich die Stelzendorferin Megan Zschach bis 28 Kilogramm und Lennox Köhn ehren lassen. Für Flynt Beck lief es wie geschmiert. Bis 31 Kilogramm zeigte er Fußfegetechniken sowie anschauliche Übergänge vom Stand zu Boden, sodass er nach zwei Siegen den ersten Platz sichern konnte. Für den jungen Samson Broßmann reichte es diesmal in einem stark besetzten Starterfeld bis 28 Kilogramm leider für keine vordere Platzierung. Ähnlich erging es der Bronzemedaillengewinnerin der letzten Landesmeisterschaft, Carla Sedlmayer, die einen rabenschwarzen Tag erwischte und aus vier Kämpfen nur einen Sieg mitnehmen konnte, Platz vier bei den unter zwölfjährigen. In selbiger Alterskategorie konnte Melia Marschner aus Auma nach kurzer Auszeit vom Judosport wieder den Weg auf die Matte finden. War einmal siegreich in drei Kämpfen und erreichte Bronze. So auch Lena Heise, die nach zwei Triumphen erst im Halbfinale bis 48 Kilogramm von Trainingskameradin Kaja Engelhardt gestoppt werden konnte. Kaja wiederum konnte im folgenden Finale ihre Kontrahentin aus Werdau nicht besiegen und musste sich mit Silber begnügen. Oskar Freund siegte zweimal mit tollen Techniken vorzeitig, im Finale war sein Dauerkonkurrent Leo Schenker aus Gera jedoch diesmal zu schnell für ihn – Silber für den jungen Dörtendorfer bis 27 Kilogramm. Richtig gut aufgelegt an diesem Tag war Renée Röder. Sie gewann all ihre Duelle gegen gute Kämpferinnen durch ansehnliche Techniken und belohnte sich zurecht mit der Goldmedaille bis 37 Kilogramm u12 weiblich. Lea Weber kämpfte bis 52 Kilogramm bei den Mädchen unter 14 Jahren. Die Anfängerin überrascht durch schnelle Reflexe und gute Auffassungsgabe, sodass sie ihren ersten Kampf bis 52 Kilogramm gegen Friedrich/Oelsnitz rasch für sich entschied. Gegen Dörrer/Werdau und Dagly/Jena fehlte es jedoch noch am letzten Quäntchen, sodass schlussendlich Bronze zu Buche stand. Mit Louis Fleischer stand ein weiterer Neuling auf der Matte. Im Modus „Best of Three“ (es wird so oft gegeneinander gekämpft, bis einer zwei Siege erreicht, maximal dreimal) musste er sich einem Geraer Kämpfer stellen. Zur Achtung aller konnte er eine gute Vorstellung zeigen, mangels Erfahrung jedoch noch keinen Sieg erlangen und die Silbermedaille mit nach Hause nehmen. In selbigem Modus fand sich auch Alyssa Wildoer wieder. Ihr gegenüber stand die erfahrene Zoe Spindler aus Ebersdorf, welche in zwei spannenden Kämpfen zweimal durch Gegendrehtechnik und Festhalte besiegt werden konnte. Neben der somit erlangten Goldmedaille wurde Alyssa auch noch zur „Besten Kämpferin“ ihrer Altersklasse geehrt. Gleiches wurde ihrer Schulfreundin Samantha Pachali zu Teil. Die Aumaer vorzeige Kämpferin startete gleich in zwei Altersklassen und blieb mit weißer Weste in den Kategorien der unter 16- und 18- jährigen – Doppelgold und ein weiterer Pokal der „Besten Kämpferin“ für die erst dreizehnjährige Schülerin. Ein anderer Doppelstarter war Max Büchner. Er gewann dominant im Wettstreit um Gold bei den unter 16-jährigen bis 50 Kilogramm, unterlag lediglich gegen seinen älteren Trainingspartner Niclas Stöckel aus Triptis bei den unter 18-jährigen – Silber. Niclas hingegen konnte noch einen weiteren Sieg einfahren und erreichte Platz eins. Für Maikel Zschach sprang in zwei engen Kämpfen gegen Mayer aus Rodewisch im „Best of Three“ am Ende nur Rang zwei raus. Maximilian Mühling konnte einen seiner drei Kämpfe für sich entscheiden. Besonders seine gute Bodenarbeit sicherte ihm am Ende die Bronzemedaille. Ein besonderer Dank an Eltern, Helfer und Freunde des Vereins für die Durchführung dieser Veranstaltung. An anderer Stelle kämpfte Jannic Förster für unseren JSV. Auf Anfrage des Judovereines aus Schwarze kämpfte er für deren Team bei den Landesmeisterschaften der Mannschaften in der Altersklasse der u11 und konnte zwei Siege zu einem am Ende etwas unglücklichen fünften Platz beitragen.

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