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Ringen, Vogtlandderbys zum Finale der Mitteldeutschen Meisterschaft
Greiz empfängt im Hinkampf Markneukirchen

Das RSV-Team, das bereits im Hinkampf gegen Frankfurt/Eisenhüttenstadt den Grundstein für den Finaleinzug gelegt hat, stehend v.l.: Trainer Tino Hempel, Zbigniev Baranowski, Trainer Sven Lieberamm, Betreuer Christian Lippert, Martin Hopf, Toni Stade, Sven Cammin, Martin Obst und Rasul Galamatov. Knieend, v.l.: Abdul Galamatov, Thomas Leffler, Vladimir Gotisan, Marc Wentzke (Gast aus Frankfurt) und Brian Tewes.
Das RSV-Team, das bereits im Hinkampf gegen Frankfurt/Eisenhüttenstadt den Grundstein für den Finaleinzug gelegt hat, stehend v.l.: Trainer Tino Hempel, Zbigniev Baranowski, Trainer Sven Lieberamm, Betreuer Christian Lippert, Martin Hopf, Toni Stade, Sven Cammin, Martin Obst und Rasul Galamatov. Knieend, v.l.: Abdul Galamatov, Thomas Leffler, Vladimir Gotisan, Marc Wentzke (Gast aus Frankfurt) und Brian Tewes.
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Im Finale um die Mitteldeutsche Meisterschaft 2017 treffen die alten Kontrahenten aus Greiz und Markneukirchen aufeinander.

Von Erhard Schmelzer

Am Sonnabend, 9. Dezember, wird es heiß hergehen in der Sporthalle an der Eisbahn in Greiz-Aubachtal. Da werden dann selbst die Parkplätze knapp, denn es wird mit Rekordzuschauerbesuch gerechnet. Im ersten Finalkampf um die Meisterschaft in der zweithöchsten deutschen Ringerliga, die den etwas irreführenden Namen Regionalliga Mitteldeutschland trägt, treffen die Gäste vom Athletenverein Germania Markneukirchen auf den RSV Rotation Greiz. Beide Finalteilnehmer haben im Laufe der Saison ihre Konkurrenten aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin aus dem Rennen geworfen. Im Halbfinale setzte sich Markneukirchen gegen den KFC Leipzig mit 28:4 und 25:10 durch, während die Greizer die Kampfgemeinschaft Frankfurt/Oder zweimal mit 20:11 bezwangen.

Mit Greiz und Markneukirchen treffen zwei alte Rivalen aus dem thüringischen und dem sächsischem Vogtland aufeinander, die sich jahrzehntelang spannende hochklassige Duelle lieferten und nicht selten um die Vorherrschaft in Ostdeutschland stritten. Bereits im Vorjahr, als die Staffel noch 2.Bundesliga Nord hieß, waren beide Teams die stärksten ihrer Staffel. Greiz wurde mit einem Sieg mehr Ostdeutscher Meister.

Wie wird es in diesem Jahr ausgehen? Kann Greiz den Staffelsieg verteidigen? Der Kampfausgang ist völlig offen. Bereits in der Hauptrunde trafen beide Teams aufeinander. Die Erfolge wurden nach dramatischen Kämpfen friedlich geteilt. Markneukirchen legte zu Hause mit 14:12 vor, Greiz siegte in heimischer Umgebung mit 19:9. Doch das ist alles Schnee von gestern. Wer nach dem Rückkampf am 16. Dezember die Goldmedaillen für eine erfolgreiche Saison in Empfang nehmen will, muss zum richtigen Zeitpunkt ein topfites Team auf die Matte bringen; die Tagesform wird entscheiden. Auch die erfahrene Trainerduos auf beiden Seiten, Tino Hempel/Swen Lieberamm (Greiz) und Andre Backhaus/Andy Schubert auf Seite der Gäste, dürfen sich keine Unachtsamkeit bei der Aufstellung ihrer Mannschaften erlauben. Wird eine Seite der anderen mit einer überraschenden Aufstellung den Wind aus den Segeln nehmen können?

In beiden Teams stehen kampferfahrene Athleten, die schon manche prekäre Situation für sich entschieden haben. Nicht zufällig führen der viermaligen deutschen Meister Martin Obst aus Greiz und der für Markneukirchen kämpfenden Russe Valerij Borgoiakov die Bestenliste der Staffel an, wie auf der Homepage des RSV Rotation Greiz (Statistik – Top 100) für Interessierte einsichtbar ist. Aber nicht nur die Vier-Punkte-Ringer sind wichtig, eine genau so große Rolle spielen die Wettkämpfer, die den Favoriten einen großen Kampf liefern und dem Gegner nur einen geringen Punktvorsprung zulassen werden.

Wer nach dem Vorkampf jubeln wird, ist offen. Die Stimmung in der Greizer Ringerhalle wird sich gegenüber dem Halbfinalheimkampf allerdings deutlich ändern. Während die Frankfurter in Gänze mit 15 Personen anreisten, wird zu diesem entscheidenden Ringervergleich nicht nur eine große Fangruppe aus dem Markneukirchener Raum erwartet, auch zahlreiche Ringkampfinteressierte aus der Region dürften anreisen.

Das RSV-Team, das bereits im Hinkampf gegen Frankfurt/Eisenhüttenstadt den Grundstein für den Finaleinzug gelegt hat, stehend v.l.: Trainer Tino Hempel, Zbigniev Baranowski, Trainer Sven Lieberamm, Betreuer Christian Lippert, Martin Hopf, Toni Stade, Sven Cammin, Martin Obst und Rasul Galamatov. Knieend, v.l.: Abdul Galamatov, Thomas Leffler, Vladimir Gotisan, Marc Wentzke (Gast aus Frankfurt) und Brian Tewes.
Mit diesem Team trat Markneukirchen in der Hauptrunde in Greiz an.
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