Pokal der Stadt Auma-Weidatal bleibt in Auma
Jannic Förster und Samantha Pachali starten doppelt

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Mit dem Wort „Rei“ eröffnete der Vereinsvorsitzende Bernd Geiß den zweitägigen Wettkampf am vergangenen Wochenende. Über 280 Judoka aus 20 Vereinen folgten der Einladung des Aumaer Judosportvereines, um die besten Kämpfer in sechs Altersklassen zu küren. Neben Sportlern aus Mitteldeutschland, fand auch der befreundete Verein aus Wolgast wieder den Weg ins Weidatal. Mittlerweile ist eine enge Verbundenheit und Freundschaft beider Clubs entstanden, sodass alle Beteiligten jetzt schon einem baldigen Wiedersehen entgegen fiebern. Zuletzt im September reiste eine Aumaer Delegation in den hohen Norden, um an deren Turnier teilzunehmen.
Insgesamt 18 Aumaer Kinder und Jugendliche betraten am Wochenende die heimische Tatami in der Moßbacher Straße in Auma. Jannic Förster und Samantha Pachali traten an beiden Tagen an, um in mehreren Altersklassen kämpfen zu können. Jannic startete am Samstag in der Altersklasse u12, in welcher er offiziell erst in zwei Jahren kämpfen müsste. Er konnte einen Sieg und eine Niederlage verbuchen – Silber. Mit Renèe Röder und Lotta Zeier, standen zwei weitere Kämpferinnen in selbiger Altersstufe auf der Matte. Renèe konnte zweimal gegen Sportlerinnen aus Chemnitz bestehen und Gold erlangen. Lotta, die schon seit längerer Zeit zum Wettkampftraining am Freitag in Auma das Training bereichert, fuhr ebenso nach zwei erfolgreichen Kämpfen den Sieg ein. Zurück zu Jannic Förster. Er stand am Folgetag erneut mit zahlreichen Trainingspartnern auf der Tatami. Der Zeulenrodaer gestaltete all seine Kämpfe vorzeitig siegreich und krönte sich zu Recht mit dem Platz an der Sonne. Genauso auch Oskar Freund. Auch er siegte viermal gegen starke Jungs aus Werdau, Greiz und Holzhausen. Leichtgewicht Ben Teichfuß hatte lediglich einmal in drei Duellen das Nachsehen und wurde Dritter. Flynt Beck nahm an seinem zweiten Turnier teil. Ein Sieg und eine Niederlage reichten im Poolsystem leider nicht zum Einzug ins Halbfinale. Lennox Köhn trat das erste Mal zu einem Judoturnier an. Der Lemnitzer hatte es mit vier Kontrahenten zu tun und konnte einen Bezwingen. Am Ende war es jedoch leider zu wenig für eine Medaille. Mit Melia Marschner, Carla Sedlmayer und Kaja Engelhardt komplettierten die Mädchen die Altersklasse unserer unter 10-jährigen. Melia erwischte einen sehr starken Tag und war dreimal mit Ippon (voller Punkt) erfolgreich. Kaja zeigte ebenso ihr bestes Judo, gewann rasch zweimal durch Hüft- und Fußtechnik. Beide erlangten Gold. Erst seit kurzem kämpft die Triptiserin Carla Sedlmayer für Auma. In drei Kämpfen konnte sie schon ihre gute Vorausbildung zeigen und einen Kampf für sich entscheiden. Platz drei am Ende.
Maximilian Mühling kämpfte als einziger Vertreter bei den unter 18-jährigen mit. In einer ungewöhnlich stark besetzten Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm war „Mühle“ an diesem Tag leider nicht in der Lage eine Medaille zu erlangen. Vom Ältesten zu den jüngsten Aumaer Zöglingen, die am Samstag bei den unter Achtjährigen antraten. Samson Broßmann und Colin Wittmann starteten in gleicher Gewichtsklasse. Samson erlangte einen Sieg und Bronze, für Colin reichte es leider nicht zum Edelmetall. Eric Weber musste sich nur dem Holzhausener Sportfreund Franze vorzeitig geschlagen geben. Im Anschluss konnte er durch Hüftwurf und Haltetechnik bestehen und den zweiten Platz erlangen. Nils Liebold aus Pahren fand schnell eine Lösung für seine beiden Kontrahenten und gewann die Goldmedaille. Genauso Megan Zschach. In ihrem ersten Turnier behielt sie stets alle Ruhe, gewann beide Kämpfe spektakulär und überlegen, sodass sie am Ende des Tages von der Wettkampfleitung zur besten Kämpferin ihres Jahrganges gewählt wurde. Ihr Bruder Maikel gestaltete es spannender. Bei den unter 16-jährigen traf er auf nur einen Gegner. Im Modus „Best of three“ gilt es zwei Siege einzufahren, um den Vergleich für sich zu entscheiden. Im ersten Aufeinandertreffen unterlag Maikel nach misslungenem Angriff. Nach kurzer Absprache mit seinem Betreuer konnten Fehler beseitigt und zwei weitere Siege erlangt werden. Somit ging zweimal Gold für Zschachs nach Stelzendorf. Samantha Pachali startete in selbiger Altersklasse. Die erst dreizehnjährige betrat wie immer fokussiert die Tatami und wollte nichts anbrennen lassen. Dies gelang ihr auch an beiden Wettkampftagen. In sechs Kämpfen konnte keine ihrer Gegnerinnen ein Mittel finden, um sie zu besiegen. Eine starke Physis und Psyche ist im Judosport absolut erforderlich, um solche Leistungen zu erzielen. Samantha konnte in jedem Kampf einen kühlen Kopf bewahren und vorzeitige Siege in den Altersklassen der unter 14- und 16-jährigen erreichen. Sie sollte ein Vorbild für viele unserer Judoka sein, da sie nicht nur durch Erfolge, sondern auch durch stetes Engagement und Hilfsbereitschaft auf sich aufmerksam macht.
Am Ende der Wettkampftage stand die Siegerehrung an. Neben der Einzelwertung gab es ja nun auch noch den Pokal der Stadt. Die besondere Wertung zu diesem Turnier ermöglicht auch Vereinen mit weniger Startern einen Pokal mitzunehmen, da nicht die meisten Platzierungen, sondern die beste Durchschnittliche Leistung den Gewinner bestimmt. Denkbar knapp wurde der JC Jena Fünfter (2,78), unsere Wolgaster Sportfreunde Vierter (2,97 P.), Ippon Rodewisch wurde Dritter (3,067 P.), die Judoka aus Gera Zweiter (3,071 P.) und der Pokal blieb in Auma (3,095 P.). Glückwusch an alle, die Anteil daran hatten und ein großes Dankeschön an alle Unterstützer und Helfer. Am kommenden Wochenende steht unsere jährliche Gürtelprüfung an, bevor es dann in den Turnierendspurt geht.

Autor:

Christopher Jahn aus Zeulenroda-Triebes

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