IDM Superbike
Julian Puffe fährt erste IDM-Punkte ein

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Ein Saisoneinstand nach Maß hatte Thüringens schnellster Zweiradpilot Julian Puffe. Binnen acht Tagen absolvierte der Schleizer drei Rennen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Zum Auftakt der Saison ging er mit dem German Endurance Racing Team beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an den Start. Gemeinsam mit Horst Saiger und Rico Löwe nahm er diesen Lauf im Rahmen der Langstreckenweltmeisterschaft im German Endurance Racing Team in Angriff. Julian Puffe präsentierte sich in einer ausgezeichneten Form, was er mit der zweitschnellsten Trainingszeit in der Superstockklasse unterstrich. Allerdings konnten seine Teamkollegen nicht ganz an seine Zeiten anknüpfen, so reichte es unter dem Strich nur für den 22. Startplatz.

Nach einem perfekten Start machte das Team vor über 200 000 Zuschauern Platz um Platz gut. „ In der Nacht zu fahren war für mich Neuland, aber eine Erfahrung, die man gemacht haben muss. Meine Rundenzeiten waren sehr gut und ich konnte stets die Zeiten der besten Superstock-Piloten mitgehen“, berichtet der 22-Jährige. Nach insgesamt 815 Runden und 24 Stunden überquerte das sächsische Team die Ziellinie. Ein fünfter Platz in der Superstockklasse sowie ein 14. Gesamtrang unter 60 Teilnehmern waren der verdiente Lohn. „So viel Anstrengung, Emotionen und Teamgeist habe ich in meiner Laufbahn noch nie erlebt“, fasst Puffe den Renntag zusammen.

Nur eine Woche später standen die Läufe zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Oschersleben an. Erstmals ging er dabei in IDM Superbike, der Königsklasse des deutschen Motorradrennsportes, an den Start. Mit dem vierten Startplatz sicherte sich der BMW-Pilot eine perfekte Ausgangsposition für die beiden Rennen. Mit einem guten Start gelang es ihm, seine gute Ausgangsposition zu sichern. Vier Runden vor Schluss fuhr er die Lücke zum drittplatzierten Halbich (Tschechien) zu. Schließlich bog Puffe als Dritter auf die Zielgerade ein. „Leider sprang mir im Kurvenausgang der Gang raus und Halbich überquerte 0,06 Sekunden vor mir die Ziellinie“, so ein sichtlich enttäuschter Julian Puffe.

Im zweiten Rennen kam Julian Puffe in der ersten Runde von der Strecke ab und verlor etwas den Anschluss zur Spitze. Von Platz sechs aus kämpfte er sich schließlich auf bis auf Rang vier nach vorn. In der letzten Runde lieferte der Schleizer mit dem ehemaligen Superbike- WM-Piloten Schmitter (Schweiz) einen heißen Kampf um den dritten Podestplatz. In der vorletzten Kurve hatte er die Nase vorn. Doch im Ziel fehlten Puffe erneut ganze 0,191 Sekunden zum ersten Podestplatz in der IDM Superbike. „Leider hat mir an diesem Wochenende das Glück gefehlt, aber ich bin mir sicher, dass der lang ersehnte Podestplatz kommen wird“, gibt sich Julian Puffe optimistisch.

Autor:

Jürgen Müller aus Zeulenroda-Triebes

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