IDM Superbike
Julian Puffe verteidigt Führungsposition in der Gesamtwertung

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Das IDM-Wochenende in Oschersleben hatte sich Julian Puffe anders vorgestellt, dabei begann es recht erfolgversprechend. Von der Polposition aus durfte der Schleizer in das Rennen der IDM-Superbike gehen. Mit einem respektablen Abstand von 0,795 Sekunden verwies er seinen ukrainischen Teamkollegen Mikhalchik auf Rang zwei. Doch das zweite Qualifying wurde dem BMW-Piloten zum Verhängnis, als er in ersten Kurve des Oscherslebener Motoparks stürzte. Das Resultat: Totalschaden am Motorrad und eine Nachtschicht für sein Team. Das nachfolgende Warm up am Tag darauf, erwies sich als viel zu kurz, um optimale Einstellungen für das Rennen zu finden. „Bereits nach kurzer Zeit musste ich das Warm up mit Kupplungsproblemen beenden. So war es natürlich nicht möglich eine optimale Datenabstimmung für die Elektronik des Bikes zu finden“, so Julian Puffe.

Im Rennen eins erwischte er einen perfekten Start und konnte die Führungsposition bis zur Mitte des Laufes behaupten. „Mir war bereits zu Beginn klar, dass ich den ersten Platz nicht ins Ziel bringen kann. Die Motorbremse funktionierte nicht optimal, so konnte ich keine engen Linien in den Kurven fahren und habe meinen Konkurrenten stets eine Angriffsmöglichkeit geboten. Es war lediglich ein Verwalten der Führungsposition, zumal keine Möglichkeit bestand, mich von meinen Verfolgern abzusetzen“, berichtet der 22-Jährige weiter. Sieben Runden vor Schluss war es soweit: Mikhalchik und der Schweizer Schmitter musste er kampflos vorbeiziehen lassen. „Einen Konter zu starten war einfach nicht möglich“, resümierte der sichtlich angesäuerte Julian Puffe im Ziel. Trotzdem reichte es noch für den dritten Rang.

Rang drei im Rennen eins, heißt im zweiten Umlauf Startplatz sieben nach dem neuen Reglement der IDM Superbike. Zu dieser Regelung hat der Schleizer seine eigene Meinung: „Das hat mit Sport nichts mehr zu tun, es ist lediglich eine Show für die Zuschauer. Überholen auf den oftmals engen Strecken auf denen wir fahren, gestaltet sich äußerst schwierig. Beim 100-Meter-Lauf kommt auch keiner auf die Idee den schnellsten Läufer fünf Meter weiter hinten starten zu lassen“, ärgert sich der Schleizer über diese Neuerung.
Das Rennen zwei ist schnell beschrieben: nach einem mäßigen Start fiel der BMW-Pilot zurück bis auf Rang neun. Erst in der Schlussphase verbesserte er sich Platz um Platz. Die Zielflagge sah er schließlich als Vierter. Sieger des Rennens wurde der Franzose Erwan Nigon mit dem sich Julian Puffe nach insgesamt vier Läufen die Führungsposition in der Gesamtwertung teilen muss.

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