IRRC Auftakt in Hengelo
Licht und Schatten beim Team Schleizer Dreieck

Mit unterschiedlichen Ergebnissen kehrte das Racing Team Schleizer Dreieck vom Saisonauftakt der International Road Racing Championship (IRRC) aus dem holländischen Hengelo zurück. Äußerst zufrieden zeigte sich Thomas Walther im Nachgang mit seinen beiden vierten Plätzen in der IRRC Supersport. In die Meisterschaftswertung gehen sogar zwei dritte Plätze ein, da jeweils die drittplatzierten Piloten sich nicht für die komplette IRRC-Saison eingeschrieben haben. „Auf dieses Ergebnis kann ich aufbauen“, so sein Resümee. Nicht ganz zufrieden zeigte sich der Vizemeister der vergangenen Saison mit seinem Trainingsresultat. „Ich habe einfach keine freie Runde erwischt, bei 35 Startern gehört dabei auch etwas Glück dazu“, so der Rou­ti­ni­er weiter. Mit Platz sechs und der zweiten Startreihe hatte er trotzdem noch eine gute Ausgangsposition. Allerdings erwischte er im ersten Rennen nur einen mäßigen Start und fiel zunächst auf Platz sieben zurück. In der vierten Runde hatte er sich schließlich auf Rang vier nach vorn gekämpft, doch zu diesem Zeitpunkt war die Spitze längst enteilt. Den Abstand zum späteren Sieger, Lagrive (Frankreich) und zum zweitplatzierten Hoffmann (Belgien) konnte Walther konstant halten, doch mehr war nicht mehr möglich. Lediglich gegen im Kampf um Platz drei gegen den Niederländer van Leuven musste er sich um einen Wimpernschlag geschlagen geben. „Im zweiten Rennen haben wir auf die falschen Reifen gesetzt, mehr wie Rang vier war damit nicht machbar“, so der Yamaha-Pilot. Als Erster fuhr erneut der Ex-Superbike WM-Pilot Lagrive über die Ziellinie, gefolgt von Hofmann und Peeters (Niederlande).

Etwas anders sieht die Bilanz von Teamkollege Sebastian Frotscher aus. „Das Supersportfeld ist erneut dichter zusammengerückt. Ich bin über eine Sekunde schneller gefahren als im Vorjahr, trotzdem hat es nur zum 14. Startplatz gereicht“, bilanziert der Vorjahressiebente der IRRC Supersport. Nach einem perfekten Start im Rennen eins musste er in der dritten Runde in den Notausgang fahren. Von Platz zehn fiel er auf Rang 14 zurück, diesen Rang konnte er schließlich bis ins Ziel behaupten. Das Rennen zwei ist schnell geschildert, ein übereifriger Konkurrent räumte ihn gleich in der Anfangsphase ab. Der unvermeidliche Sturz blieb zum Glück ohne körperliche Folgen. „Es war der schlechteste Saisonstart in meiner dreijährigen IRRC-Laufbahn, einen Ausfall hatte ich bislang noch nicht zu verzeichnen“, so ein ernüchterter Sebastian Frotscher. Thomas Walther liegt nach den beiden Rennen mit 32 Zählen auf den dritten Rang in der Gesamtwertung. Mit fünf Punkten rangiert sein Teamkollege auf dem 16. Platz. Bereits am vom 19. und 20. Mai gehen die beiden die „300 Kurven von Gustav Havel“ in Horiče (Tschechien) erneut an den Start. Allerdings zählt dieses Rennen nicht zur IRRC. Es wird von beiden Schleizern ausschließlich zu Trainingszwecken genutzt, um IRRC-Zähler geht es erst im August auf diesem Straßenrennkurs. Das nächste Rennen im Rahmen der IRRC findet am 17. Juni in Terlicko (Tschechien) statt.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen