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Ringen, Regionalliga Mitteldeutschland
RSV Greiz empfängt den RSK Gelenau

Der Greizer Mannschaftskapitän Toni Stade (r.) könnte wie vor zwei Jahren wieder auf den langjährigen tschechischen Auswahlringer Tomas Sobecky treffen.
Der Greizer Mannschaftskapitän Toni Stade (r.) könnte wie vor zwei Jahren wieder auf den langjährigen tschechischen Auswahlringer Tomas Sobecky treffen. (Foto: Gerd Zeuner)
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Am kommenden Samstag, 16. September, empfangen die Greizer Ringer die Teams des RSK Gelenau. 17.30 Uhr stehen sich im Vorkampf die zweiten Vertretungen beider Vereine gegenüber, 19.30 Uhr  treffen die Gastgeber auf den langjährigen Zweitligarivalen aus dem Erzgebirge.
 
Von Erhard Schmelzer
 
Die neue Regionalliga Mitteldeutschland ist doch stärker als erwartet. Am dritten Kampftag musste der Tabellenführer AV Markneukirchen beim
Tabellenletzten in Jena antreten und kam nur zu einem 15:10 Erfolg. Dabei
traten die Vogtländer nicht etwa mit Ersatz an, sondern schickten wie gegen Greiz ihr stärkstes Team ins Rennen. Die Jenaer bewiesen, was mit Einsatz und einer geschickten Aufstellung möglich ist und standen damit im krassen Gegensatz zur WKG Pausa/Plauen II, die in Greiz drei von zehn Gewichtsklassen unbesetzt ließen und so von vorn herein aus der Wertung fielen. Mit dieser Unsportlichkeit – zeitgleich kämpfte die vollbesetzte dritte Vertretung der WKG, auch mit Sportlern aus der ersten Mannschaft, die in der Bundesliga Freilos hatte, wären zahlreiche Sportler einsatzfähig gewesen – hat die Leitung der Wettkampfgemeinschaft Pausa/Plauen dem Ringkampfsport einen Bärendienst erwiesen.
 
Am kommenden Wochenende dürfte wieder alles mit rechten Dingen zugehen. Nach der einwöchigen Wettkampfpause der ersten Mannschaft
erwartet der RSV Rotation Greiz am Samstag, 16. September, in der Sporthalle an der Eisbahn die beiden Teams aus Gelenau. Im Vorkampf stehen sich ab 17:30 Uhr die zweite Mannschaft der Greizerund die Gelenauer Reserve, die mit dem im Nachwuchsbereich starken Chemnitzer Verein eine Kampfgemeinschaft bildet, gegenüber.
 
Im  Hauptkampf ab19:30 Uhr treffen die Gastgeber auf den langjährigen Zweitligarivalen vom RSK Gelenau. Der Ringkampfsport ist noch immer Trumpf im Erzgebirge. Zum Derby gegen Thalheim wurden in der Gelenauer Halle 485 Besucher gezählt. Zwar ging dieses Erzgebirgsderby eindeutig an die Gäste, doch in der letzten Woche wurde der RV Eichenkranz Lugau mit 26:8 bezwungen. In der Tabelle liegt der Ring- und Stemmklub Jugendkraft 1898 Gelenau, so der korrekte Name der Gäste, mit 3:3 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Die besten Kämpfer der Erzgebirger sind Routinier Daniel Franke (61 kg/g), der vor zwei Jahren den damaligen Greizer Florian Crusius schulterte, der langjährige tschechische Auswahlringer Tomas Sobecky (75 kg/g) sowie der international ebenfalls erfahrene Pole Kamil Wojciechowski (98 kg/f).  
 
Die Favoritenrolle in Greizliegt aber bei den Gastgebern. Die Greizerhaben sich das Ziel gesetzt, wie RSV-Präsident Thomas Fähndrich immer wieder betont, in ihrer Staffel Platz einsoder zwei zu erreichen, um dann bei den Endkämpfen richtig aufzutrumpfen. Nach dem 17:14 Sieg der Markneukirchener in Thalheim liegt der RSV mit 4:2 Punkten bereits wieder auf Tabellenrang zwei. Diese Position muss nun durch einen Sieg gegen den RSK Gelenau gefestigt und ausgebaut werden. Die Voraussetzungen für einen interessanten Kampfabend sind gegeben.

Der Greizer Mannschaftskapitän Toni Stade (r.) könnte wie vor zwei Jahren wieder auf den langjährigen tschechischen Auswahlringer Tomas Sobecky treffen.
Griechisch-römisch-Spezialist Daniel Franke zählt zu den Routiniers Daniel Franke Erzgebirgler.
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