Frohurger Dreieckrennen
Thomas Walther erneut unter den Top drei

Thomas Walther

Mit zwei dritten Plätzen beim abschließenden Lauf zur International Road Racing Championship (IRRC) Supersport auf dem Frohburger Dreieck sicherte sich Thomas Walther gleichzeitig auch den dritten Rang in der Gesamtwertung. Eine bemerkenswerte Leistung des Schleizer Rennfahrers, da er bereits sich zum dritten Mal in Folge einen Platz unter den ersten Drei einfahren konnte. „Ein ganz besonderer Dank geht an mein Team, die mir bei allen Läufen eine perfekt eingestellte Maschine vorbereiteten. Über die gesamte Saison hatten wir nicht einen technischen Ausfall zu verzeichnen“, so der routinierte Racer. Mit 41 Lenzen ist Thomas Walther gleichzeitig der älteste Pilot im Feld der Supersportler. Mit seinen Ergebnissen zeigt er, dass man auch im fortgeschrittenen Rennfahreralter Topleistungen bringen kann.

Das Rennwochenende in Frohburg begann für den Yamaha-Pilot äußert erfreulich. Bereits am Samstag gelang es ihm, einen nicht zur IRRC-Meisterschaft zählenden Supersportlauf zu seinen Gunsten zu entscheiden. Die beiden entscheidenden IRRC-Läufe ging er von Startplatz fünf aus ins Rennen. Der erste Lauf ist aus der Sicht von Walther schnell geschildert: Über die gesamte Distanz fuhr er auf der vierten Position. Die Meisterschaftspunkte gab es, wie eingangs bereits erwähnt, für Rang drei. Der Grund, Sieger Danny Webb (Großbritannien) und Gewinner der IRRC Superbike erhielt keine Punkte, da er außer Wertung fuhr. Platz zwei ging an Laurent Hoffmann (Belgien), auf den dritten Podestrang kam der neue IRRC-Titelträger und ehemalige Langstreckenweltmeister Matthieu Lagrive (Frankreich) ein. Während der erste Umlauf bei leichtem Nieselregen ausgefahren wurde, wurde der Regen im zweiten Rennen wesentlich stärker. Was Hoffmann, Lagrive und Walther in diesem Lauf im Kampf um den Sieg ablieferten, war Rennsport vom Feinsten. Über mehrere Runden lieferten sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Kurzzeitig setze sich Walther in der fünften Runde an die Spitze des Feldes, doch diese Position eroberte sich Hoffmann schon bald wieder zurück. Beim Überqueren hatte der Belgier 0,036 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Lagrive. „Nach mehreren Rutschern habe ich es etwas ruhiger angehen lassen und mich mit dem dritten Platz zufriedengegeben“, so Thomas Walther nach der Zieldurchfahrt, der 5,6 Sekunden später die Ziellinie überquerte.

Nicht ganz so gut verlief das Wochenende für den Teamkollegen von Walther, Sebastian Frotscher. Bereits im ersten Qualifying hatte der Oettersdorfer einen verhängnisvollen Sturz, der neben einigen schmerzlichen Blessuren, seinen Mechanikern auch einige Stunden zusätzliche Arbeit bescherte. Trotzdem stand der Yamaha-Pilot am Sonntag bei beiden Rennen am Start: allerdings, aufgrund der wenigen Runden, vom ungewohnten 25. Startplatz. Am Ende reichte im Rennen eins, mit zusammengebissenen Zähnen, für den 19. Rang. Aufgrund der zahlreichen Gaststarter durfte er sich weitere Meisterschaftspunkte gutschreiben. Diese sollten in der Endabrechnung noch für den neunten Gesamtrang reichen. Im zweiten Umlauf gab Frotscher nach vier Umläufen, aufgrund eines anlaufenden Visiers und der anhaltenden Schmerzen, das Rennen auf.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen