Team Schleizer Dreieck auch In Frohburg erfolgreich
Thomas Walther IRRC-Vizemeister Supersport

Für das Racing-Team „Schleizer Dreieck“ ging eine äußert erfolgreiche Saison auf dem FrohburgerDreieck zu Ende. Auch, wenn das Team und die zahlreich mitgereisten Fans insgeheim noch auf den Gesamtsieg von Thomas Walther in der Gesamtwertung der International Road Racing Championship (IRRC)
Supersport hofften, so dürfte letztendlich die Freude über den
zweiten Platz überwiegen. Der Schleizer Routinier blieb der einzige
Fahrer im Supersportfeld, der über die gesamte Saison ohne Ausfall
blieb und sich stets in den Punkterängen platzieren konnte. Eine
Leistung, die sowohl für die Qualität des Fahrers und des Teams
spricht.

Eine gewaltige Steigerung gegenüber dem Vorjahr hatte der zweite Pilot des Teams „Schleizer Dreieck“, Sebastian Frotscher, zu verzeichnen. Frosch, wie er von seinen Fans genannt wird, erreichte mit Platz sieben in der Endabrechnung eine Platzierung, die er sich selbst vor Beginn der Saison sicherlich nur in seinen kühnsten Träumen ausgerechnet hatte.

Bei den beiden abschließenden IRRC-Rennen in Frohburg unterstrichen
beide Piloten noch einmal ihre gewachsene Leistungsstärke. Eine
teilweise feuchte Strecke, aber kein Regen, ließen den ersten Lauf
zu einem Reifenpoker werden. Mit einem Blitzstart setzte sich Thomas
Walther an die Spitze des Feldes.

Doch die Freude darüber währte nicht lange. Mit zunehmender Renndistanz bekam der Schleizer Probleme mit seinem Hinterreifen. Zunächst musste den Besten (Niederlande), seinen ärgsten Konkurrenten um die Meisterschaft, vorbeiziehen lassen. In der Schlussphase des Rennens war Hoffmann nicht mehr zu stoppen. Der Belgier, auf Slicks gestartet, fuhr schließlich einen
sicheren Sieg heraus. „Zum Ende des Laufes war ich heil froh, dass
ich noch als Dritter ins Ziel kam. Mein Reifen war völlig am Ende“,
so das Resümee von Thomas Walther. Ein beeindruckendes Rennen fuhr
Sebastian Frotscher. 

Der Oettersdorfer überquerte schließlich als Fünfter die Ziellinie, nach dem er sich einige Runden zuvor mit Henrik Voit um die vierte Position gebalgt hatte.
Auch im zweiten IRRC-Rennen stand Walther erneut als Drittplatzierter auf
dem Siegerpodest. Allerdings heimste in der IRRC-Wertung die volle
Punktzahl ein, da der Sieger Webb (Großbritannien) und Antweiler
(Deutschland) nicht Punkte berechtigt waren. Mit 1,5 Sekunden
Vorsprung verwies Walther den neuen IRRC-Champion den Besten auf
Platz vier.

Platz neun ging an Teamkollege Frotscher, der sich die Punkte für Rang sieben gutschreiben durfte. Ob und wie es in es bei Thomas Walther in der nächsten Saison weitergehen wird, lässt er derzeit offen: „Jetzt lassen wir erst
einmal die Saison setzen, dann sehen wir weiter.“ Eine Beendigung
der Laufbahn hört sich sicherlich anders an.

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