Ringen, Regionalliga Mitteldeutschland
Vogtlandderby am Sonnabend in Greiz

Vladimir Gotisan (blaue Kampfkleidung) bei seinem Technischen Überlegenheitssieg gegen Denny Latzk am Sonnabend in Markneukirchen. Der Moldawier gewann damit auch seinen zweiten Saisonkampf für den RSV kurzrundig.
  • Vladimir Gotisan (blaue Kampfkleidung) bei seinem Technischen Überlegenheitssieg gegen Denny Latzk am Sonnabend in Markneukirchen. Der Moldawier gewann damit auch seinen zweiten Saisonkampf für den RSV kurzrundig.
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Von Erhard Schmelzer

„Der Ringkampfsport im Vogtland lebt“, konstatierte am letzten Samstag nach dem ersten Heimkampf der Saison Jens Berndt, der Chef des AV Germania Markneukirchen. Seine Mannschaft hatte gerade in einem packenden Kampf Vorjahresmeister RSV Rotation Greiz mit einem knappen 14:12 von der Tabellenspitze verdrängt. Mit 300 Besuchern war die Markneukirchener Ringerhalle am Rande ihres Fassungsvermögens, eine Woche vorher wurden in Greiz beim mit 25:7 gewonnenen Thüringenderby gegen Jena sogar 585 Zuschauer gezählt. 

Und an diesem Sonnabend, 2. September, steht bereits das nächste Derby auf dem Programm. In der Sporthalle in Greiz-Aubachtal kommt es ab 19:30 Uhr beim dritten Saisonkampftag zum Vergleich zwischen Gastgeber RSV Rotation Greiz und der WKG Pausa/Plauen II. RSV-Präsident Thomas Fähndrich weiß, dass durch die Niederlage in Markneukirchen der Druck auf die Mannschaft nicht geringer geworden ist: „Unser Saisonziel ist das Erreichen der Endkämpfe. Dafür müssen wir in unserer Staffel Platz Eins oder Zwei erreichen. Diese Platzierung dürfte sich erst am letzten Kampftag entscheiden, wenn wir auf Thalheim treffen. Bis dorthin darf uns kein Ausrutscher mehr passieren.“ Die WKG Pausa/Plauen II, die unter der Obhut des Plauener Vereins läuft, wird in Greiz also auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen. Auf Greizer Seite ist wiederum mit einem Umbau der Mannschaft zu rechnen. 

Die Gäste aus dem sächsischen Vogtland haben vor allem beim Saisonauftakt in Gelenau überzeugt, als dem Absteiger aus der 2. Bundesliga ein 15:15 abgerungen wurde. Beim ersten Heimkampf in Weischlitz reichte es dann nur zu einem 14:17 gegen die starken Lugauer. Die Kampfgemeinschaft kann auf eine Reihe routinierter Kämpfer setzen, die auf Erfahrungen in der ersten oder zweiten Bundesliga zurückgreifen können. Der ehemalige Auer Pierre Vierling (57 kg), Jannik Rausch (61 kg), der aus dem bayerischen Rehau kam, Florian Frank (75 kg) und Florian Heß (86 kg) sind nur einige Beispiele dafür. Aber auch veranlagte entwicklungsfähige Sportler fehlen nicht im Team. Im Schwergewicht hat der Plauener Trainer Roy Thoß sogar die Wahl zwischen dem vorjährigen A-Jugendmeister Kevin Drehmann oder dem amtierenden Juniorenmeister Friedrich Fouda. Der gerade von den Europameisterschaften der A-Jugend zurückgekommene Nils Buschner (66 kg/) gehört genauso dazu wie der Hallenser Freistilspezialist Kevin Lucht (80 kg). Da die DRB-Bundesliga erst eine Woche später in die Kämpfe eingreift, ist mit zahlreichen Zuschauern aus Plauen und Pausa zu rechnen.

Autor:

Gerd Zeuner aus Zeulenroda-Triebes

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