„Ei des Kolumbus“ ist lohnendes Ausflugsziel - Bernsgrüner Landfrauen informieren sich über Heimatgeschichte des Museums Reichenfels mit Burgruine

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„Es ist ein ganz großes Glück für mich, hier arbeiten zu dürfen“, sagte Antje Dunse, seit Oktober 2018 neue Chefin des Museums Reichenfels-Hohenleuben, zur Februarbildungsveranstaltung der Bernsgrüner Landfrauen.
Mit Leidenschaft, Hingabe und Wissen vermittelte sie den Frauen einen sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag über das 1938 erbaute, 1950 als Museum eröffnete und seit 1988 unter Denkmalschutz gestellte Museum. „Wir sind ein besonderes Museum, nichts hoch Wissenschaftliches, einfach zum Durchlaufen, Schauen und Staunen“, so Dunse.
Die Sammlungen im Hause sind vielfältig: Sakrale Schnitzobjekte aus Kirchen, eine Naturkundeabteilung mit präparierten einheimischen Tieren, diversen Landkarten und Kalender, eine Ausstellung zum Bauerngeneral Georg Kresse, dem „vogtländischen Robin Hood“, eine wissenschaftliche Bibliothek mit 40.000 Bänden heimatgeschichtlicher Literatur, nach Dunse ein Riesenfundus regionaler Geschichte, sowie eine Raritätenvitrine. In ihr befindet sich neben der Nachtlampe Wallensteins aus dem 17. Jahrhundert und dem Himmelsglobus von 1621 auch das „Ei des Kolumbus“ mit den 1000 Worten, die die Entdeckung Amerikas beschreiben. Außerdem finden fortlaufend Sonderausstellungen im Museum statt.
Neben dem Museum sind auf dem Burgplatz auch das Pächterhaus und die Burgruine mit herrlichen Ausblicken ins Thüringer Land, das Sandsteinkreuz mit Tränenstein, alte Grenz- und Markierungssteine und Sandsteinopferschalen sehenswert.
„Es gibt viele Sagen, wie die vom „eingemauerten Kind“ und dem „Reiter ohne Kopf“, rund um Reichenfels. Alle Sagen aus der Umgebung haben die Mitglieder des Vogtländischen Altertumsforschenden Vereins Hohenleuben e.V., in dessen Trägerschaft sich auch das Museum seit 2016 befindet, geschrieben“, berichtet die Museumschefin.
Antje Dunse weckte nach ihren wissenswerten informativen Ausführungen bei den Bernsgrüner Landfrauen die Lust, das Museum mit Burgruine auf ihre künftige Veranstaltungsagenda zu setzen und zu besuchen.

Foto 1: Antje Dunse hatte für die Landfrauen auch verschiedene bemerkenswerte Literatur rund um Museum und Burgruine zum Anschauen und Erwerben mitgebracht.
Foto 2: Antje Dunse warb in beeindruckender Art und Weise um „ihr“ Museum. Das kam bei den Frauen sehr gut an.

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