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Landfrauen auf Reise nach Sankt Petersburg

Wo: Bernsgrün, 07937 Zeulenroda-Triebes auf Karte anzeigen
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Auf eine interessante Erlebnisreise nach Sankt Petersburg begaben sich die Bernsgrüner Landfrauen am Mittwochnachmittag zu ihrer monatlichen Bildungsveranstaltung im Vereinshaus. Katrin Löwe vom Heimatverein Pausa berichtete in Wort und Bild über ihre Studienreise nach Sankt Petersburg. Die Russischlehrerin am Diesterweg-Gymnasium Plauen brachte den Landfrauen Sankt Petersburg als „Venedig des Nordens“ sehr detailliert aus eigener Erfahrung rüber.
In der 1703 von Peter I. gegründeten Stadt gibt es nicht nur jährlich viel Regen, sondern auch viel Reichtum. „Putin hat in seine Heimatstadt viel Geld gesteckt und sie aufgemotzt“, so Löwe. Neben den angesehenen Putin werde auch Lenin verehrt, wovon zahlreiche Statuen im ehemaligen Leningrad zeugen. Die Eremitage, die weltbekannte Gemäldesammlung, die Peter- und Paul-Festung, der Panzerkreuzer „Aurora“, von dem der erste Schuss für die Oktoberrevolution ausgegangen sei und jetzt Museum ist, die Newa und viele Flüsschen und Kanäle mit den niedrigen Brücken, die sich nachts öffnen, um die Schiffe passieren zu lassen, die mit Gold und Marmor ausgestatteten U-Bahnen-Stationen, die traditionellen Märkte – all das macht Sankt Petersburg sehens- und besuchenswert. „Aber trotz Reichtum gibt es auch Elend in Sankt Petersburg. Man ist bemüht, Bettler und Arme aus dem Stadtbild zu entfernen“, weiß Löwe und erwähnt auch die traurigste Seite der Stadt – die 900 Tage dauernde Blockade der Faschisten mit Hitlers Ziel, die Stadt aushungern zu lassen. „Das war sehr bedrückend, und solche Dinge sollte man nicht vergessen“.
Eine Spezialität in Sankt Petersburg sind Fotoshootings auf dem Dach und Rundgänge über den Dächern, um die Stadt von oben zu sehen. Löwe lobte das gute und preisgünstige Essen sowie die billigen Fahrpreise. „Zu einem Spottpreis kann man den ganzen Tag mit der Metro fahren“. Amüsant war auch, als sie einen Latte Macchiato in einer Christkindl-Glühweintasse angeboten bekam.
Die Bernsgrüner Landfrauen waren aufmerksame Zuhörer und stellten Fragen an Katrin Löwe. Ein Blumengruß und viel Beifall gab es am Ende für das Dargebotene.

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