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Landfrauen unterwegs auf Männertour

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Der Pausaer Ekkehard Weigelt nahm am Mittwochnachmittag die Bernsgrüner Landfrauen in Wort und Bild mit auf eine erlebte Reise nach Rumänien. Gemeinsam mit fünf weiteren reiselustigen Männern, die immer mit eigenem Frühstücksbrett unterwegs sind, begab er sich auf eine achttägige Tour. „Mehr kriegen wir von unseren Frauen nicht Urlaub“, meinte scherzhaft der 78-jährige Weigelt.
Von Plauen erfolgte die Fahrt mit dem Zug über Wien und Budapest nach Bukarest. Von dort ging die Fahrt weiter durch die Karpaten, von der Küste des Schwarzen Meeres durch die Steppe Dobrudscha, der reichen Kornkammer Rumäniens mit Riesenflächen, bis hin zum Donaudelta. Auf einer Schiffstour dort sahen sie nicht nur das Dorf „Meile 23“, welches nur über das Wasser zu erreichen ist, sondern auch die Stars des Delta, die Pelikane. Auf der weiteren Route in den Norden besichtigten die Männer die Klosterkirche Humor und Voronet bis es weiter westwärts durch endlose Wälder und einsame Dörfer ging. Sie sahen in Maramures das höchste Bauwerk Rumäniens – den 351 Meter hohen Kamin einer Kupferhütte und in Sapanta den „Fröhlichen Friedhof“. Hier werden bunte Bilder und Lebensgeschichten der Toten in kunstvoll geschnitzte Holzkreuze eingraviert und nach Weigelt „dadurch der traurige Ernst des Todes genommen“. Über Budapest, Prag und Dresden folgte die Heimreise.
Die Landfrauen verfolgten gespannt und aufmerksam diesen Männerroute, nahmen teil an den vielen interessanten Eindrücken und Erlebnissen in Rumänien und bedankten sich bei Ekkehard Weigelt mit einem herzlichen Applaus.

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