Vagabundendasein adé- Freude über eigene Chorräume- Heimatchor Pöllwitz stolz auf Geschaffenes

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„Singen macht Spaß“ ist nicht nur ein Lied, was zum festen Repertoire des Heimatchors Pöllwitz gehört, sondern es spiegelt auch die Freude am gemeinsamen Singen bei den Sängerinnen und Sängern sichtlich wieder. Und dieser Spaß am Gesang wurde am Freitagabend zur Einweihung der neuen Chorräume im „Reußischen Hof“ noch einmal gesteigert.
„Bis jetzt sind wir Vagabunden gewesen, haben im Pfarrsaal, Feuerwehrhaus und in privaten Räumen geprobt“, berichtet Vorstandsvorsitzende Katja Schubert. Und Vereinschronist Lars Weigold hob in seinen Ausführungen hervor: „Jetzt haben wir endlich etwas Eigenes. Wir haben nun schöne und freundliche Räume. Wir fühlen uns wohl hier“, und spricht damit allen Chormitgliedern aus dem Herzen.
Aber bis es soweit war, war Einsatz und Engagement aller gefragt. Denn die zwei Räume des ehemaligen Jugendklubs Pöllwitz , die der Chor im April 2018 von der Stadt Zeulenroda-Triebes zugewiesen bekam, machten eine umfassende Sanierung erforderlich. Neben der Entrümpelung wurde die Elektrik neu verlegt, ebenso der Fußboden, Maurerarbeiten durchgeführt, die Wände erhielten neue Tapeten, die Türen ein neues Aussehen, teilweise neue Möbel angeschafft. Was nun noch fehlt, sind neue Stühle.
Die Stadt unterstützte das Vorhaben mit Zuschüssen für notwendige Materialien. Aber auch Nichtchormitglieder halfen tatkräftig mit, so Franziska Grimm mit einem Wandbild mit Noten, Holger Diersch, André Müller, Johannes und Thomas Jäger und Karlheinz Thrum als gute Seele vom Haus. Thomas Fischer, stellvertretender Vereinsvorsitzender, dankte allen für das vielseitige Engagement, für die vielen Einzelleistungen, besonders jedoch der Vorsitzenden Katja Schubert, „die den größten organisatorischen Aufwand hatte“.
Auch Bürgermeister Nils Hammerschmidt sprach den Dank aus, „für das, was hier geleistet wurde, auf das man im Ehrenamt stolz sein kann und Pöllwitz belebt“. Und zur Freude aller hatte er auch den Nutzungsvertrag für die geschaffenen Räumlichkeiten mit dabei. „Und weil ihr euch so engagiert habt, stehen auch keine Nutzungsgebühren drin“, so das Stadtoberhaupt.
Gemeinsam wurde noch einmal in Wort und Bild auf die angefallenen Bauarbeiten sowie auf die Entwicklung des am 16. April 2015 gegründeten und mit inzwischen 20 Mitgliedern zählenden Heimatchor zurückgeblickt, der seitdem mit seinen Auftritten auch über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist. Wöchentlich donnerstags wird geprobt. Männliche Chormitglieder sind dabei noch besonders willkommen. „Wir sind ein Chor mit Herz und Verstand“, sagt Lars Weigold. „Und wir wollen Kultur in den Ort Pöllwitz bringen“, ergänzt Thomas Fischer. Mit der Pöllwitzer Hymne „O Pöllwitz meine Heimat, wie bist du so schön“ klang eine freudige und dankbare Einweihungsfeier eines fröhlichen und lustigen Völkchen von Choristen aus.

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