Ausstellung über den Tod und Vortrag über Hilfsprojekte in Afrika
Zwei gemeinnützige Organisationen richten Veranstaltungen im 10aRium aus

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Am 18. und 19. November zeigen zwei gemeinnützige Organisationen aus Greiz und Umgebung im Saal des 10aRium, in welch vielfältigen Bereichen man sich für die Gesellschaft engagieren kann und was sich mit ehrenamtlicher Arbeit alles bewegen lässt. Der ambulante Hospiz-und Palliativberatungsdienst der Diakonie präsentiert in seiner dreiwöchigen Kinderbuchausstellung zum Thema „Ist Oma jetzt im Himmel oder doch im Sarg?“, wie Kinder mit Tod und Trauer umgehen. Der Verein Lilly e.V. informiert in seinem Vortrag „Gesichter Namibias“ über seine Hilfsprojekte in dem südwestafrikanischen Staat und macht mit eindrucksvollen Bildern aus dem beliebten Reiseland Lust auf mehr. Beide Veranstaltungen sind kostenfrei, Spenden für die Arbeit der gemeinnützigen Organisatoren sind willkommen.

Montagabend zur entspann.baR im 10aRium wird 18.00 Uhr eine Ausstellung der besonderen Art eröffnet. In fast 100 Kinderbüchern aus der Sammlung der Regionalbischöfin Gera-Weimar Dr. Friederike Spengler werden das Sterben, der Tod und die Trauer thematisiert – auf kindgerechte Art und Weite. Bücher können dabei helfen, auch den Jüngsten unter uns den Umgang mit Tod und Trauer näher zu bringen. Sie schaffen eine Basis, um mit dem Kind über seine Vorstellungen und Fragen zu sprechen. Und Kinder wollen es oft genau wissen: Warum sagt Papa, der Opa ist im Himmel, wenn der Opa doch jetzt im Sarg in der Erde liegt? Und friert er da vielleicht? Hat er genug zu essen?

Dr. Spengler hält zur Einstimmung auf das Thema der Ausstellung einen Vortrag zur Vernissage. In den darauffolgenden drei Wochen vom 19. November bis zum 11. Dezember 2019 sind Besucher täglich von 13 bis 16 Uhr sowie nach Terminabstimmung eingeladen, in den ausgelegten Büchern zu blättern oder diese in Ruhe zu lesen. Auch können Interessierte mit den Ehrenamtlichen des ambulanten Hospiz-und Palliativberatungsdienstes des Diakonievereins Carolinenfeld e.V. und der Koordinatorin Jeannette Reinhold ins Gespräch zu kommen.

Am Dienstag, den 19. November geht es dann in die weite Ferne. Eveline und Bernd Meyer, zwei afrikaerfahrene und afrikaverrückte Reisende, zeigen ab 18.00 Uhr die vielfältigen „Gesichter Namibias“ – manifestiert in atemberaubenden Landschaften, einer faszinierenden Tierwelt und Menschen verschiedenster Ethnien.

Die beiden Mitglieder des 2009 gegründeten Vereins „Lilli e.V. – Unsere direkte Hilfe für Kinder in Afrika“ entführen ihre Zuhörer und Zuschauer in das Land zwischen tropischem Urwald und der ältesten Wüste der Welt, dem größten Canyon Afrikas und der lebensfeindlichen Skelettküste. Neben endemischen Pflanzen, tierischen Überlebenskünstlern und einem bunten Völkergemisch stellen die beiden Referenten die aktuellen Hilfsprojekte des Vereins Lilli e.V. vor. Dieser fühlt sich in seinem Engagement dem Grundgedanken des Ausbaus der Völkerverständigung verpflichtet. Die Zusammenarbeit zwischen Menschen aus Deutschland und Afrika zum Wohle hilfsbedürftiger Kinder – das ist der Leitsatz des Vereins aus Gößnitz.

Für das leibliche Wohl der Zuschauer und Zuhörer beider Veranstaltungen wird mit kleinen Speisen und Getränken von der the.aRter-Bar gesorgt.

Bildrechte:
Lilli e.V.
Diakonieverein Carolinenfeld e.V.

Autor:

Melanie Staege aus Zeulenroda-Triebes

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